Microsoft Clarity: DSGVO, Cookies und Consent Mode
clarity.ms
Zur DSGVO-Frage: Clarity zeichnet Sitzungen und Heatmaps auf. Im EWR ist sein Consent Mode laut Microsoft an: Cookies erst nach einem Consent-Signal.
Microsoft Clarity analysiert die Website-Nutzung mit Session-Aufzeichnungen, Heatmaps und Verhaltensdaten.
Clarity zeichnet standardmäßig Sitzungsaufnahmen und Heatmaps auf, maskiert dabei automatisch als sensibel erkannte Inhalte auf der Seite und speichert die Daten bis zu 30 Tage.
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Der Consent Mode von Clarity ist laut Microsoft für Besucher aus dem EWR, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz standardmäßig aktiviert; Clarity wartet dann mit dem Setzen von Cookies auf ein gültiges Consent-Signal.
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So steht es dann im Bericht: «Microsoft Clarity – Session-Recording-Tool vor erkannter Einwilligung geladen – zeichnet Mausbewegungen, Klicks und ggf. Eingaben auf.»
Erkennbar an:
clarity.msc.bing.com/c.gif
Rechtsgrundlage
Solche Tools können Mausbewegungen, Klicks und ggf. Eingaben erfassen; für nicht notwendige Zugriffe auf Endgeräte ist § 25 TDDDG und für anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten regelmäßig DSGVO Art. 6 relevant.
Empfehlung
Wenn Clarity vor der Einwilligung lädt, reicht der Clarity Consent Mode allein nicht zum vollständigen Blockieren: Laut Microsoft sendet Clarity bei verweigerter Einwilligung weiterhin eingeschränkte Messungen, aber ohne Cookies. Werden Clarity-Cookies vor der Einwilligung gesetzt, prüfe, ob das Consent-Signal rechtzeitig und korrekt übergeben wird, und halte das Skript bis dahin im CMP zurück. Für die ebenfalls unter diesem Befund erfassten Cookies von Application Insights prüfe die eigene Einbindung und blockiere sie bis zur Einwilligung. Diagnostischer Hinweis, keine Konformitätszusage — miss nach der Änderung erneut.
Quelle
Wenn das Cookie vor der Einwilligung gesetzt wird
Hoch
Tracking & Consent
So steht es dann im Bericht: «Microsoft Clarity / Application Insights Cookies vor erkannter Einwilligung gesetzt»
Solche Tools können Mausbewegungen, Klicks und ggf. Eingaben erfassen; für nicht notwendige Zugriffe auf Endgeräte ist § 25 TDDDG und für anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten regelmäßig DSGVO Art. 6 relevant.
Empfehlung
Wenn Clarity vor der Einwilligung lädt, reicht der Clarity Consent Mode allein nicht zum vollständigen Blockieren: Laut Microsoft sendet Clarity bei verweigerter Einwilligung weiterhin eingeschränkte Messungen, aber ohne Cookies. Werden Clarity-Cookies vor der Einwilligung gesetzt, prüfe, ob das Consent-Signal rechtzeitig und korrekt übergeben wird, und halte das Skript bis dahin im CMP zurück. Für die ebenfalls unter diesem Befund erfassten Cookies von Application Insights prüfe die eigene Einbindung und blockiere sie bis zur Einwilligung. Diagnostischer Hinweis, keine Konformitätszusage — miss nach der Änderung erneut.
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rechtlich geprüft werden. Der Verbreitungswert ist eine Momentaufnahme aus einem einzelnen
Scan-Lauf über deutsche Websites, keine vollständige Erhebung.