Google reCAPTCHA schützt Formulare und andere Website-Funktionen vor automatisierten Zugriffen.
Wenn es vor der Einwilligung lädt
Hoch
Tracking & Consent
So steht es dann im Bericht: «Google reCAPTCHA vor erkannter Einwilligung geladen – übermittelt Browser-Fingerprint und Verhaltensdaten an Google (DSGVO Art. 6).»
Dabei können technische Browser-, Geräte- und Nutzungsdaten an Google übertragen werden; DSGVO Art. 6 erfordert eine Rechtsgrundlage für diese Übermittlung.
Empfehlung
Binde reCAPTCHA nur auf Seiten mit geschütztem Formular ein und rufe grecaptcha.execute erst auf, wenn die Aktion ausgelöst wird, nicht beim Seitenaufruf. Google empfiehlt für v3 zusätzlich die Einbindung im Hintergrund aller Seiten – damit geht jeder Seitenaufruf an Google, nicht nur das Absenden des Formulars. Alternativ datenschutzfreundlichere Dienste wie Friendly Captcha oder hCaptcha prüfen. Diagnostischer Hinweis, keine Konformitätszusage — miss nach der Änderung erneut.
Quelle
Wenn das Cookie vor der Einwilligung gesetzt wird
Hoch
Tracking & Consent
So steht es dann im Bericht: «Google reCAPTCHA Cookie vor erkannter Einwilligung gesetzt – speichert eine Kennung im Browser, die bei jedem weiteren Aufruf einer Seite mit reCAPTCHA erneut an Google übermittelt wird.»
Erkennbar an:
_GRECAPTCHA
Rechtsgrundlage
§ 25 TDDDG knüpft das Speichern von Informationen auf dem Endgerät oder den Zugriff darauf grundsätzlich an eine Einwilligung, sofern der Zugriff nicht unbedingt erforderlich ist.
Empfehlung
Tracking-Cookies erst nach aktiver Einwilligung setzen und Cookie-Blocking in CMP oder Tag Manager prüfen; konkrete Ausgestaltung rechtlich prüfen lassen.
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konfirmed ist ein technisches Diagnosewerkzeug, keine rechtliche Bewertung. Einstufung und
Empfehlung sind ein Ausgangspunkt, keine Rechtsberatung; die konkrete Ausgestaltung sollte
rechtlich geprüft werden. Der Verbreitungswert ist eine Momentaufnahme aus einem einzelnen
Scan-Lauf über deutsche Websites, keine vollständige Erhebung.